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Was machen Sie, wenn Sie nicht schreiben?
Ich trainiere fast täglich im Studio – das ist mein Ausgleich zum langen Sitzen vor dem Computer. Meine Lieblingskurse wechseln ständig, im Moment sind es: Spinning und Yoga.
 Im Sommer segle ich für mein Leben gerne Katamaran/Topcat2 oder windsurfe – je nach Windstärke. Das Gefühl mit hoher Geschwindigkeit über das Wasser zu flitzen ist einfach unglaublich schön. Ich war schon immer eine ausgesprochene Wasserratte.
Ansonsten versuche ich so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen. Dazu gehören gemeinsame Essen, wo wir zusammensitzen und jeder erzählt, was ihn gerade bewegt. Meine Familie ist recht lebhaft und es wird oft wild diskutiert. Als Familienmensch genieße diese Stunden mit meinen Liebsten.
 
Arbeiten Sie schon an einem neuen Roman?
Klar! Schreiben ist mein Leben!  Sobald ein Buch fertig ist, fange ich die nächste Geschichte zu plotten. Wie sagt man immer so schön: Nach dem Buch ist vor dem Buch. Aber natürlich gönne ich mir zwischendrin eine Pause, um mich von liebgewonnenen Figuren zu verabschieden und Platz in meinem Herzen für Neue zu machen.
Was machen Sie, wenn Figuren und Handlung beim Schreiben eine Eigendynamik entwickeln, die Sie nicht geplant haben?
Ich lasse es bis zu einem gewissen Punkt zu. Im Gegensatz zu vielen Kollegen bin ich kein Konzeptschreiber. Dann ziehe ich die Notbremse und bringe sie wieder auf Kurs. Ansonsten würde ich mich verrennen und nicht zu dem geplanten Ende kommen oder noch schlimmer, logische Fehler begehen. Ich bin im Gegensatz zu vielen meiner Kollegen keine Konzeptschreiber. Ich weiß zu Beginn eines Buches den groben Verlauf der Geschichte und das Ende ... der Rest ergibt sich während des Schreibens. Bei mir läuft alles wie ein Fit im Kopf ab, dabei entwickelt sich häufig eine Art Situationskomik und schwupp entsteht eine neue Szene.
 
Wo schreiben Sie am liebsten?
Ich sitze am gerne im Café. Das klingt zwar sehr klischeehaft, aber da sind keine störenden heimischen Einflüsse, wie Wäsche aufhängen, Postbote,Telefon, Facebook, meine Familie, die mich vom Schreiben abhalten. Die Geräusche im Hintergrund verschwimmen und ich kann mich super konzentrieren. Ansonsten habe ich ein sehr schönen Schreibtisch in unserer Wohnung, von dessen Platz aus ich auf einen riesigen Kastanienbaum schaue. Momentan wird der allerdings durch ein großes Baugerüst verdeckt, da das Haus gerade renoviert wird. Normalerweise schreibt es sich da auch sehr entspannt.
Was mögen Sie?
  • Schokolade. Dafür bin ich echt sterblich. Für ein gutes Stück Schokolade lasse ich jedes Steak stehen.
  • Liebesfilme und Komödien. Ich liebe Filme in denen ich so richtig hinschmelzen kann. Also ein Happy End ist bei mir Grundvoraussetzung damit mir ein Film gefallen hat. Ich gehe für mein Leben gerne ins Kino.
  • Natürlich ein gutes Buch! Ich liebe es morgens im Bett bei einer Tasse Kaffee ein gutes Buch zu lesen.
  • Ich bin ein totale Kaffeejunkie. Allerdings habe ich in letzter Zeit auch meine Liebe zu Tee entdeckt - vor allem abends.
  • Sport ist voll mein Ding und ein toller Ausgleich zum langen Sitzen hinter dem Schreibtisch.
  • Ein Essen mit Freunden, bei dem viel gelacht wird.
  • Lichterketten und Kerzenlicht. Das gibt so eine schöne Atmosphäre.
  • Urlaub, für mich die schönste Zeit im Jahr.
  • Es gibt so viele Dinge im Leben, die ich schön finde ...
 
Was mögen Sie nicht?
  • Ich mag es nicht, wenn Menschen beim Essen sitzen und an ihren Telefonen herumspielen.
  • Wenn Fahrradfahrer Kopfhörer aufhaben und nicht hören, wenn ich von hinten mit meinem Fahrrad angebraust komme. (Ich klingele immer!)
  • Kamillentee. Da kommt bei mir sofort die Assoziation "krank zu sein" auf.
  • Unpünktlichkeit. Ich bin von Natur aus ein sehr pünktlicher Mensch.
  • Warten beim Arzt, obwohl ich einen Termin habe.
  • Meine Haare, da sie zu einem Eigenleben neigen und nie das machen, was ich will.
  • Umkleidekabinen bei H&M. Das Licht ist schrecklich. Dazu kommen die Spiegel, die jeden aussehen lassen, als hätte man bei Betreten der Kabine spontan fünf Kilo mehr auf den Hüften.
  • Gerüchte. Aus eigener Erfahrung glaube ich Dinge erst, wenn sie mir persönlich von dem Betroffenen mitgeteilt worden sind, oder ich es mit eigenen Augen gesehen/miterlebt habe.
  • Neid. Eine Eigenschaft, die für viel Unfrieden auf der Welt sorgt. Ich gönne jedem Menschen sein Glück und freue mich, wenn andere Erfolg haben. Mich spornt der Erfolg anderer Menschen eher an, es auch zu versuchen und an mir zu arbeiten.
  • Rassismus